Letztes

Improtheater in der Alten Welt, 24.8.2010

Improtheater Tips

Über eine Stunde beste Unterhaltung lieferte die Aufführung der Improtheatergruppe am 24.8.2010 in der Alten Welt. In gemütlicher und entspannter Atmosphäre konnte man diese freie und spontane Form des Theaterspiels genießen.

Beim Improvisationstheater werden ohne Textvorgaben kurze Szenen gespielt, welche ursprünglich als Übungen für den Schauspielunterricht entwickelt wurden. Seit 1998 gibt es auch in Oberösterreich einige Gruppen, die den Spaß am improvisierten Schauspielen weitergeben.

„Nennt mir eine langweilige Tätigkeit im Haushalt!“ „Staubsaugen!“, schallt es aus dem Publikum zurück. Durch die Zurufe der Besucher und die Spontanität der Amateurschauspieler entsteht Situationskomik, die mehr an Kabarett als an Theater erinnert. So wird Staubsaugen zur olympischen Disziplin, ein Spenderherz zum Reklamationsgegenstand oder die Bühne verwandelt sich in den Dschungel Venezuelas. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und auch die Mitarbeit der Zuseher ist gefragt. Sie bestimmen, welchen Verlauf die auf der Bühne dargestellte Geschichte nimmt. In dieser abwechslungsreichen Form des Theaters scheinen Publikum und Schauspieler eins zu sein und miteinander zu agieren. Denn die Menschen auf der Bühne sind keine ausgebildeten Schauspieler, sondern Interessierte, die sechs Wochen lang einen Improtheaterkurs besucht haben. Dieser wird regelmäßig vom Amateurtheater Oberösterreich angeboten.

Infos für Interessierte gibt es unter impro.linz@gmail.com oder www.facebook.com/improlinz.

Zum ersten Mal sind somit auch Fotos von mir in der Zeitung zu sehen!

Die restlichen Fotos gibt’s hier:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Bauchklang im Posthof, 10.9.2010

Obwohl sich die Eintrittskarte allein wegen der Vorband Violetta Parisini gelohnt hat, war ich natürlich gespannt auf den Hauptact, Bauchklang. Ich hatte sie vorher noch nie live gesehen und ehrlich gesagt auch nie bewusst gehört.

Umso erstaunter und begeisterter war ich von der gebotenen Performance – was die Herren allein mit ihrer Stimme machen können ist einfach unglaublich! Was man normalerweise nur von einem DJ-Pult her kennt, kommt hier aus den Mündern 5er Musiker. Und das klingt so gut, dass sich eine Dynamik bildet, die sofort auf das Publikum umschlägt und selbst dem sauersten Miesepeter gute Laune beschert.

Aufgefrischt wurde das Konzert noch von der spontanen Einlage  3 junger Burschen, die auf die Bühne geholt wurden und für die Dauer eines Liedes mitsingen durften.

Alles in allem ein toller Abend!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Violetta Parisini im Posthof, 10.9.2010

Das einzige, was ich vor dem Konzert über Violetta Parisini wusste, war, dass ihre Einflüsse unter Anderem Größen wie Radiohead und Jeff Buckley sind, was auf ihrer Myspace Page nachzulesen ist. Das machte sie mir schon sympathisch, denn wenn ich musizieren könnte, wären diese auch meine Vorbilder.

Da ich nun mal aber musikalisch unbegabt bin, muss ich mich auf die gute Musik anderer verlassen. Und das konnte ich in diesem Fall wirklich. Schon vom ersten Akkord des Openers „Time for Silence“ an gefiel mir, was ich hörte. EIne wunderschöne, ausdrucksvolle Stimme, gepaart mit super Zusammenspiel aller Musiker und gutes Songwriting – ein Geheimtipp für jeden Musikfreund.

Violetta Parisini war mehr, als man von jeder Vorband normalerweise erwartet und machte Lust auf mehr – in diesem Falle Bauchklang.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Klangwolke 2010 – Viel Lärm um nichts

Letztes Wochenende war’s wieder soweit: die diesjährige Klangwolke lockte tausende Menschen aus allen Himmelsrichtungen an die Donaulände in Linz. Die meisten davon dürften recht enttäuscht wieder heimgegangen sein.

Als Einstieg in die Geschichte diente eine Art Bahnhofsdurchsage,  ohne erkennbaren Sinn aneinandergereihte Sätze schallten fast unverständlich durch die Lautsprecher. Doch schon bald ging’s los mit der Action und man konnte die Geschichte dahinter getrost vergessen. Wenn eine Dampflok mit angehängtem Railjet scheinbar auf der Donau hin- und herfährt, eine leichtbekleidete Artistin an einem Seil vom Hubschrauber baumelt und bunte Laserstrahlen mit den Visuals am AEC um die Wette leuchten, wen interessiert da die Geschichte des Projektes Babyjet? Action ist gefragt, und die wurde dem Publikum zum Teil auch geboten. Nach einer Weile wurden jedoch auch die fliegende Lok und der schwimmende Bus langweilig und man freute sich über das erlösende Feuerwerk, welches spektakulärerweise vom Christophorus-Hubschrauber abgeschossen wurde und somit das Highlight der Vorstellung bedeutete.

Wer trotzdem an der Story interessiert ist, dem sei die Pressemappe über die Klangwolke 2010 zu empfehlen. Die Geschichte ist nämlich eigentlich durchaus durchdacht und interessant, nur leider wurde in der Aufführung mehr Augenmerk auf Spezialeffekte gelegt als auf Verständlichkeit.

http://www.brucknerhaus.at/www1/de/PDFs/2010/Pressemappe_Klangwolke_2010.pdf

Klangwolke 2010, ein Hubschrauber kreist vor dem AECspektakuläres Feuerwerk, Klangwolke 2010

Nene’s Heimseite neu

Wie man unschwer erkennen kann, erfuhr mein alter Blog, Nene’s Heimseite ein komplettes Remodeling.

In diesem neuen Blog geht es immer noch hauptsächlich um meine fotografischen Dokumentationen des Nene’schen Zeitgeschehens, nur sind ab jetzt die Fotos besser.

Wer immer noch die Antwort auf folgende wichtige Frage oder Fotos von romantischen Kerzen sucht, sei hiermit bedient:

¿Woran erkennt man eine Schnecke im Gegensatz zu einer Muschel? – Ganz einfach, wie mir mein Biologielehrer in der 1. Klasse Gym erklärte: eine Schnecke hat immer ein Gewinde, eine Muschel nie.

Und nun zu dem romantischen Kerzenfoto…

Romantische Kerzen

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.